So.

Gerade hab ich “Blutzbrüdaz” im Abaton gesehen. Und wurde erwartungsgemäß prächtig unterhalten.

Kollege Sido agiert extrem authentisch und sympathisch, und auch die anderen Darsteller sind meilenweit entfernt von dem dümmlichen “Isch ficke Deine Mudda”-Schmierentheater, das Bushido und seine Deppen-Posse uns vor einigen Jahren mit ihrem grenzdebilen Biopic zugemutet hat.

Das liegt natürlich auch zum großen Teil an Özgür Yıldırım, dem Regisseur, einem jungen Hamburger, der schon mit seinem ersten großen Film “Chiko” in meinen Augen die Wurst vom Tisch gezogen hat.

Das konnte also nur gut werden, und das wars dann auch. Für Liebhaber der Arthaus-Filmcollection vielleicht dennoch nur eingeschränkt zu empfehlen, aber alle anderen werden Spaß haben.

Dass der Regisseur himself zugegen war, und im Anschluß nochn bisschen ausm Nähkästchen geplaudert hat, war ein schönes Bonusfeature.

Und dass ich mit einer immens behinderten Frage an ihn dann obendrein ein “Blutzbrüdaz”- Promotape gewonnen hab, hat der Stimmung jetzt auch keinen Abbruch getan.

Die Frage war: “Kann es sein, dass dieser eine Penner in der Ausnüchterungszelle Mario Barth war?”…

War er übrigens dann wirklich.

Tja nun.


  1. von dersilvereisen gepostet